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2018: Von Nordmanntanne bis serbischer Fichte

Liebe Kunden,

Wir bitten Sie folgendes zu beachten: in diesem Jahr, 2018, bieten wir Ihnen wie immer unseren Klassiker, die NORDMANNTANNEN, an. Und das in vielen Größen! Zudem haben wir folgende Baumarten im Angebot: Nobilistanne, Korktanne, Mammutbaum, Rotfichte und serbische Fichte.

Ihre Familie Platen

Die Nordmann­tanne – der Familien-Liebling

Die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) ist mit Abstand der belieb­teste Weih­nachts­baum in der heu­ti­gen Zeit. Rund zwei Drit­tel aller Tannen­bäume, die wir ver­kau­fen, sind Nord­mann­tannen. Sie besticht durch ihre inten­siv grü­ne Far­be und seine lange Halt­bar­keit. Darüber hinaus hat sie gegen­über allen ihren Tannen­baum-Schwestern den gro­ßen Vorteil, dass ihre Nadeln nicht stechen. Und das ist neben der wun­der­schö­nen Optik sicher einer der Haupt­gründe, dass sich die Nord­mann­tanne als Fami­lien­baum eta­bliert hat.

Ein weiteres Heraus­stel­lungs­merk­mal ist, dass sie kaum Harz absondert und so die Hände und Klei­dungs­stücke beim Baum­schmücken garan­tiert harz- und klebefrei bleiben. Die Nord­mann­tanne stammt übrigens nicht, wie der Name vermu­ten lässt, aus Skan­di­na­vien, sondern aus dem georgisch-türkischen Raum am Schwarzen Meer! Benannt wurde sie nach dem fin­nischen Bio­lo­gen Alexander von Nordmann (1803−1866).

Blaufichte – die Duftkönigin

Die Blaufichte (Picea pungens) wächst in allen Farb­nuancen zwischen stahl­blau und dun­kel­grün. Auch in unse­ren Scho­nun­gen finden Sie die Duft­königin unter den Weih­nachts­bäumen. Ein Drit­tel der durch uns verkauf­ten Bäume sind Blau­fichten. Durch ihre Abson­derung von äthe­ri­schen Ölen duften die Woh­nun­gen, in denen Blaufichten als Weihnachts­bäume stehen, schnell und herr­lich weih­nachtlich.

Eine tolle Eigenschaft der Blaufichte ist zudem, dass sie ihre Farbe auch noch nach eini­gen Wochen in der Woh­nung behält. Die Blau­fichte ist eine preis­güns­tige Alter­native zur Nord­mann­tanne und hält sich ebenfalls als frisch geschla­ge­ner Weih­nachts­baum sehr gut und ausdauernd. Ursprungs­gebiet der Blau­fichte ist Nord­amerika, wo sie vor­ran­gig im Gebiet der Rocky Mountains behei­matet ist.

Weitere Baumarten

Neben den beliebten Haupt­arten gibt es noch zahl­rei­che an­dere, Infor­ma­tio­nen über die wich­tig­sten davon fin­den Sie im fol­gen­den:

Rotfichte - der Nostalgiker

Die Rotfichte oder Gemeine Fichte (Picea abies) ist der einzige in Deutschland beheimatete Weihnachtsbaum und somit der wahre Klassiker unter den deutschen Weihnachtsbäumen. Sie wurde einst für Weihnachten von den Vätern mit Axt und Säge aus den heimischen Wäldern geholt. Ihr intensiver Duft, ähnlich der der Blaufichte, war kennzeichnend für die Wohnstuben in der Weihnachtszeit. Ihr großes Manko war und ist ihre eingeschränkte Haltbarkeit. Schnell lässt die Rotfichte in den Häusern die Nadeln rieseln. Bis in die Sechziger Jahre war die Gemeine Fichte der vorherrschende Weihnachtsbaum in Deutschland. Heute spielt sie als Weihnachtsbaum keine Rolle mehr, ist hingegen wichtiger Bestandteil der forstwirtschaftlich Nutzung der Wälder als Holzlieferant geblieben.

Omorika-Fichte - das Platzwunder

Die Omorika-Fichte (Picea omorika) ist besser unter dem Namen „Serbische Fichte“ bekannt. Sie gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae) und ist ein sehr schlanker Baum. Ursprünglich stammt sie aus einem kleinen Gebiet nördlich der Stadt Višegrad im Tara-Gebirge, das sich im Grenzgebiet zwischen Serbien und Bosnien-Herzegowina befindet. 1876 wurde der Baum erstmals von dem serbischen Arzt, Botaniker und ersten Präsidenten der Serbischen Akademie der Künste und Wissenschaften Josif Pancic beschrieben. Als Weihnachtsbaum hat sie kaum noch eine Bedeutung. Lediglich in den USA und Teilen von Mitteleuropa wird sie als Christbaum noch genutzt.

Nobilis Tanne - der Alleskönner

Die Nobilis Tanne (Abies nobilis), auch Edel- und Silbertanne genannt, ist einer der robusteten Weihnachtsbäume und hat überzeugende Eigenschaften. Durch ihre lange Haltbarkeit und hohe Festigkeit der Nadeln wird die Nobilis Tanne auch gerne als Schnittgrün für Adventskränze und zur Dekoration benutzt. Ihr teilweise unregelmäßiger Wuchs schränkt die Schönheit des Baumes jedoch kaum ein. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet ist der feuchtwarme pazifische Raum im Nordwesten der USA von Washington über Oregon bis nach Kalifornien. Im 18. Jahrhundert wurde sie nach Europa importiert. Der eigentlich warmes Klima bevorzugende Baum, hat sich jedoch im Laufe der Jahre an das kühlere europäische Klima angepasst.

Colorado Tanne - die Waldfee

Die Colorado Tanne (Abies concolor) ist ebenfalls als Weihnachtsbaum gut geeignet, da sie recht anspruchslos und einfach in der Handhabung ist. In Wohnungen hält sie sich auch einige Wochen und verströmt in der Wärme der Häuser ihren lieblichen Waldduft. Da sie recht weiches Holz hat, sollte nur leichter Tannenschmuck verwendet werden. Die Colorado Tanne hat ihre Heimat im Westen Nordamerikas und besiedelt dort vielfach die Höhenlagen (bis auf rund 2.700 Meter) der Rocky Mountains. Durch ihre Robustheit gegenüber Frost und Trockenheit ist diese Tanne auch in Gärten sehr beliebt und kann so nach dem Weihnachtsfest eine weitere Verwendung finden. Durch ihre grau wirkende Nadelfärbung wird die Colorado Tanne oft auch als „Grautanne“ bezeichnet.

Fraser Tanne - Der Merry-Christmas-Baum

Die Fraser Tanne (Abies fraseri) ist in den südlichen Appalachen in den östlichen Bundesstaaten der USA (Tennessee, North Carolina und Virginia) beheimatet und wird als der typische amerikanische Weihnachtsbaum bezeichnet. Dabei wird die Fraser Tanne oft nur in Form geschnitten angeboten, wodurch sie ihren kennzeichnenden kegelförmigen Charakter erhält. Die Erstbeschreibung der Fraser Tanne erfolgte 1814 unter dem Namen Pinus fraseri durch den deutsch-kanadischen Botaniker und Gärtner Frederick Traugott Pursh.