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Shroppies und Katze Murkel

Schafe auf dem Schleupenhof

Wer uns auf dem Bauernhof besucht, wird als erstes unsere "Shroppies", unsere Shropshire–Schafe sehen. Diese eng­li­schen Land­rasse­schafe wer­den ganz­jäh­rig draußen gehal­ten und genie­ßen auch die Kälte im Winter. Keine Sorge also um die Schafe, auch wenn es draußen mal ziemlich kalt ist.

Die Schafe verbeissen nicht die Tannen­nadeln und dienen somit als bio­lo­gische Rasen­mäher in den Kulturen. Zur Zeit halten wir acht Mut­ter­schafe, die von unserem Bock „ Alfons“ intensiv betreut werden. Jähr­lich bekommen unsere Mut­ter­schafe jeweils 1-2 Lämmer, sehr zur Freude unserer klei­nen Besucher, die beim Abho­len der Tannen­bäume immer etwas Knud­de­liges zu sehen haben.

Jetzt hätten wir fast noch unsere beiden Katzen Felix und Murkel vergessen. Die Jungs stammen hier vom Hof und sind natürlich eben­falls hier nicht mehr weg­zu­denken.

Mastschweine an zwei Standorten

Auch Haus-Mastschweine haben wir in ständig wech­seln­der zah­len­mä­ßiger Beset­zung auf dem Hof. Unsere Schweine werden nach dem QS-System kontrol­liert auf zwei Stand­orten ver­teilt auf­ge­zogen. die Zucht­sta­tio­nen liegen beide in Hof­nähe nur rund zwei Kilo­meter von­ein­ander entfernt.

Mit unseren Mast­schwei­nen nehmen wir am Projekt „Einsichten“ der IMA (Interes­sen­gemein­schaft Marketing Agrar teil, bei dem inter­essierte Bürger ständig einen Blick in unsere Ställe werfen können. Ein soge­nann­tes Stall­fenster ermöglicht Ein­blicke in unsere offene und gläser­ne Pro­duktion.

Vor­wiegend be­schäftigen wir uns mit der Schweine­mast, das heißt wir be­kommen von Berufs­kollegen kleine Schwei­ne mit zirka 30 kg Ge­wicht und füttern diese in unserem Be­trieb mit eigenem Ge­treide bis zur Schlacht­reife an.

Für die Ver­fütterung an un­se­re Schweine bauen wir Weizen, Gerste sowie Acker­bohnen an. Nach der Ernte wird das Ge­trei­de bei uns gela­gert und nach Be­darf gemah­len und so frisch an die Tiere ver­füttert.

Da Schweine besonders sen­si­ble Tie­re sind, ist in der Schwei­ne­mast viel zu be­ach­ten. Füh­len sich die Tie­re nicht rund­um wohl, nimmt dies un­mit­tel­bar Ein­fluss auf die Fleisch­qualität. Auch die Fut­ter­kon­trolle, stets sau­be­res Was­ser und das rich­tige Kli­ma in den Stäl­len sind tra­gen­de Fak­to­ren für eine Top­fleisch­qualität.

Das QS-System

Das QS-System ist ein stufen- und unter­neh­mens­über­grei­fen­des Qualitäts­siche­rungs­system für die Her­stel­lung, Ver­ar­bei­tung und Ver­mark­tung von Lebens­mit­teln. 2001 für Fleisch und Fleisch­waren geschaffen, ist es seit 2004 um Obst, Gemüse und Kartoffeln erweitert.

Alle Beteiligten der Systemkette werden bei der Kri­te­rien­ent­wick­lung mit einbezogen. Grund­legend ist dabei natür­lich die Lebens­mit­tel­sicher­heit. QS richtet mit allen Sys­tem­part­nern und in der Gremien­arbeit das gesamte System aus auf größt­mög­liche Praxis­taug­lich­keit. Neben den gesetz­li­chen Vor­ga­ben spielen des­halb die tat­säch­li­chen Risi­ken der Lebens­mit­tel­pro­duk­tion eine große Rolle. Die in den Leit­fäden defi­nier­ten Anfor­de­run­gen sind dabei ganz auf die tat­säch­liche Arbeits­si­tua­tion in allen Stufen abge­stimmt. Check­listen helfen bei der prak­ti­schen Durch­führung.

Das QS-Prüfzeichen steht für „QS Prüfsystem für Lebens­mittel“. Die im QS-Symbol ange­deu­te­ten Stu­fen des Kreislaufs stehen für die stufen­über­grei­fen­de Prozess- und Her­kunfts­si­cherung – vom Land­wirt bis zur Laden­theke. Pro­dukte, die die­ses Zeichen tragen, sind daher zu 100 Prozent QS, d. h. alle an der Lebens­mit­tel­kette Betei­lig­ten sind QS-System­partner. Nur dann darf ein Produkt – ein Stück Fleisch, ein Apfel oder eine Kartoffel – das QS-Prüf­zeichen tragen. Unser Prüf­zei­chen steht somit für Pro­dukte, die Ver­brau­chern geprüf­te Qua­li­tät signali­sieren.