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Familie Platen und der Schleupenhof

Seit 1966 wird der Schleu­pen­hof vor den Tor­en von Kempen am Nieder­rhein (Kreis Viersen) durch die Familie Platen be­wirt­schaftet. Postalisch gehört der Hof zur Stadt Tönisvorst, allerdings befindet sich der Schleupenhof in unmittelbarer Nähe zur Stadt Kempen. Die Ge­schichte des Hofes reicht jedoch wesent­lich länger zurück, als in das Jahr 1966; in seiner Ver­gangen­heit war er im Be­sitz ver­schiedener Fami­lien.

Wir, das sind Rudolf und Yvonne Platen sowie unsere drei Kinder, sind ein Familien­betrieb ohne feste Voll­zeit­mit­ar­beiter. Mit uns auf dem Hof wohnen zu­dem noch die ehe­maligen Betriebs­inhaber, die als sogenannte „Alten­teiler“ noch kräf­tig mit an­packen. Im Früh­jahr und im Herbst be­kommen wir durch eine Aus­hilfs­kraft Unter­stützung bei unserer Arbeit. Da­neben bilden wir jähr­lich Aus­zu­bil­dende zum Be­ruf „Land­wirt" aus.

Schweinemast und Ackerbau

Vor­wiegend be­schäftigen wir uns mit Schweine­mast, das heißt, wir be­kommen von Berufs­kollegen kleine Schweine mit zirka 30 kg Ge­wicht und füttern diese in unserem Be­trieb mit eigenem Ge­treide, bis sie groß sind und ihre Schlacht­reife er­reichen.

Für die Ver­fütterung an unsere Schweine bauen wir Weizen, Gerste sowie Acker­bohnen an. Nach der Ernte wird das Getreide bei uns gelagert und nach Bedarf gemahlen und dann frisch an die Tiere ver­füttert.

Zudem bauen wir Kar­toffeln an, die an sogenannte Ab­pack­betriebe in größeren Mengen geliefert werden. Diese sortieren und reinigen dann die Kar­toffeln und packen für den Weiter­ver­kauf in Einzel­handels­geschäften ab. Ein weiteres Stand­bein ist der An­bau von Roter Bete für die Kon­serven­in­dus­trie.

Die Tannenbaumidee

Während der Berufsausbildung zum Landwirt hatte Rudolf Platen die Idee zum Anbau von eigenen Tannen­bäumen. Das war im Jahr 1992. Aus der Idee ist mitt­ler­weile eine wich­tige Ein­nahme­quelle für den Hof geworden, dank der hervor­ragen­den Unter­stüt­zung unserer Kunden.

Viele Stammkunden kommen seit Jahren mit der gan­zen Familie zum Weihnachts­baum­holen, quasi als Event für die ganze Familie. Daher haben wir den 3. Advents­samstag zu einem speziel­len Familien­spaß­tag erkoren, an dem nicht nur die Bäume abgeholt werden, sondern es auch viel Spaß für Groß und Klein auf dem Hof gibt.

Von Anfang an wurden die angebauten Bäume aus­schließ­lich direkt an die Kunden verkauft. Beson­ders wichtig finden wir, dass die Bäume bei uns frisch geschla­gen zu den Kunden kommen und so das Weih­nachts­fest ein ganz besonderes Erlebnis wird.

Dazu gehört auch, dass man sich mit der ganzen Familie seinen Baum bei uns direkt in den Kulturen aus­suchen kann. Genauso wie in der guten alten Zeit. Tradition bleibt eben Tradtion und das finden wir auch gut so.